Wie es ist, eine Schatzsuche geschenkt zu bekommen

Oder: Unser Lieblingstag in der Kontaktsperre-Zeit.

Wie spielen eine Schatzsuche: Das wichtigste am Anfang: Uns geht es gut. Wir können beide von zu Hause arbeiten und unsere Kinder machen das über längere Zeiten gut mit. Die Kleine sitzt meist neben mir und gestaltet unsere Wohnung mit selbst gemachten Wimpelketten (z. B. hier oder hier) und Schmuck neu. Der Große ist recht froh, wenn er in Ruhe gelassen wird. Ein Übermaß an Hausaufgaben – wie wir es von anderen Eltern hören – gibt es bei ihm nicht. Wenn ich am Nachmittag meinen Laptop zuklappe und mit den Kindern raus will, schaue ich also nicht selten in leere, verständnislose Gesichter: „Was? Jetzt schon?“, „Ich bin noch nicht fertig.“, „Aber Mama, wir waren doch gestern schon draußen.“ Einmal habe ich sogar gehört: „Ich will(!) jetzt aber gerade Hausaufgaben(!) machen.“ Hmpf, ich muss aber diese Wohnung unbedingt mal verlassen.

Letzte Woche gab es dann einen Tag, ohne diese Diskussion: Es klingelte gegen 3. Vor der Tür stand aber niemand. Stattdessen lagen dort eine Karte, ein Kompass und eine Flaschenpost. In Erwartung unseres Lieblingspostboten rannten natürlich die Kinder zuerst an die Tür. Und siehe da, sie waren nicht mehr zu halten, ich konnte sie gerade noch überreden, eine Jacke anzuziehen, mich von meinen Kollegen verabschieden und schon starteten wir zu unserer Piraten-Schatzsuche „Hinkebein sucht seinen Schatz“. Aus dem ersten Rätsel schlossen die Kinder, dass wir zum Volksbad, einem nahe gelegenen kleinen Weiher müssen. Normalerweise stöhnen sie, wenn ich dorthin will, an diesem Tag… naja, Sie werden es sich denken können 😉

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Start: Rätsel 1
Das erste Rätsel mussten die Kinder noch zu Hause lösen. Zum Glück, dadurch hatte ich immerhin genug Zeit, meinen Kollegen zu sagen, dass ich erstmal weg bin.
Die Schatzsucher
Als Patchworkfamilie haben wir häufig die weiteren Geschwister vom Großen da und hatten deshalb bei der Schatzsuche noch ein Kind mit.
Versteck unter der Tischtennisplatte
Das Versteck unter der Tischtennisplatte war noch einfach.

Die erste Station der Schatzsuche war mit „alter Tischtennisplatte“ gut beschrieben und der Hinweis auch relativ schnell gefunden. Schwieriger wurde es dann bei den Hinweisen „Badestelle“ oder „gelbes Geländer“. Da ich auch nicht wusste, wo die Verstecke sind oder nach was genau wir suchen, haben wir einen wunderschönen gemeinsamen Nachmittag mit Suchen, hin und her Laufen, Wetter genießen und Rätseln verbracht. Und ich selbst habe seitdem die wunderbare Gewissheit, dass ich trotz der verordneten und natürlich notwendigen Kontakteinschränkung tolle Freunde habe, die sich so etwas für uns ausdenken. So etwas kann ich anderen nur wünschen.

Piraten-Schatzsuche: Rätsel lösen
Die Rätsel der Piraten-Schatzsuche sind eigentlich für vierjährige Kinder ausgelegt. Aber auch größere Kinder "helfen" ihren Geschwistern dann doch ganz gerne.
Piraten-Schatzsuche: Versteck an der Badestelle
Hm, wo ist denn jetzt hier das Versteck an der Badestelle?
Piraten-Schatzsuche: Brief
Größere Geschwister können bei der Schatzsuche natürlich auch gut die Briefe vorlesen. Das müssen sonst die Eltern übernehmen.
Piraten-Schatzsuche: Verstecke suchen
Die begleitende Erwachsene hat Zeit zum Fotografieren und Wetter genießen. Die Kinder suchen freiwillig auch schwer zugängliche Verstecke ab.
Versteck gefunden
Und sie werden fündig.
Piraten-Schatzsuche: "Versteck am gelben Geländer"
Hier ist die Stelle mit dem "gelben Geländer". Es hat ein bisschen gedauert bis wir gemerkt haben, dass es vier "gelbe Geländer" gibt.
Piraten-Schatzsuche: Rätsel an der fünften Station
Auch das Versteck am "gelben Geländer" haben sie irgendwann entdeckt. Übrigens auch andere Schatzsucher, die dann schon einmal die Schokotaler probiert hatten: Deshalb ein Tipp: Verpacken Sie Süßigkeiten in der Natur vorher gut 😉
Schatz gefunden
Zum Schluss der Schatzsuche haben Sie dann auch den Schatz gefunden.
Piraten-Schatzsuche: Schatz aufteilen
Der Schatz muss dann natürlich fair unter allen Schatzsuchern aufgeteilt werden. Alle sind sich einig: Das war ein wundervoller Nachmittag.

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