Über uns

Wieso AusgefuXt?

Der Fuchs ist schlau und pfiffig, genau wie Ihre Kinder und unsere Produkte. Und weil es bei uns um Schatzsuchen geht und in der Schatzkarte das Ziel immer mit einem X markiert ist, sind wir „AUSGEFUXT“.

„Mama, machst du uns eine Schatzsuche zum Geburtstag??“

höre ich jedes Jahr mehrfach 😉

Anderen Eltern jagt dieser Wunsch vielleicht Schweißtropfen auf die Stirn, aber ich gebe zu: ich bin selber schuld. Sobald meine Kinder dem Kreidezeichnung-Hinterherrennen einer Schnitzeljagd entwachsen waren, begann ich, Ziele und Aufgaben mit Rätseln zu kombinieren und steigerte so jährlich den Schwierigkeitsgrad.

Da ich selbst viel Spaß am Rätseln und Spielen habe, fiel es mir nie schwer, neue Geschichten, Lösungswege und Ideen rund um Entführungen, Detektive, Helden, Zauberer und andere Rätsel zu ersinnen. Und so gelangte ich zumindest in den Grundschulklassen meiner Kinder zu bescheidener Berühmtheit, die Einladungen zu solchen Kindergeburtstagen wurden ungeahnt wertvoll und die Schatzsuchen wurden noch lange von den Kindern erinnert und bewundert – was mich natürlich noch weiter zur Perfektion anstachelte.

Und so sammelte ich über die Jahre einen reichen Erfahrungsschatz an Themen und Ideen, der beinah, ja beinah wieder verschüttet worden wäre (der letzte Geburtstags-Wunsch meiner nun 16-jährigen war, dass wir doch bitte für ein Wochenende die Wohnung räumen mögen…).. wäre da nicht Mandy….

Mandy: Ja, auch von meinen Kindern kommt seit dem Sprechenlernen beständig der Wunsch nach einer Schatzsuche zum Kindergeburtstag. Nun bin ich eine liebevolle und engagierte Mutter, die gerne die Herzenswünsche ihrer Kinder erfüllt, aber mir fiel schon der Einstieg schwer. Trotz langer Vorbereitung und intensivem Grübeln erschöpften sich meine Hinweise meist auf Sätze wie „Den nächsten Hinweis findet ihr unter dem Sofa.“ und endeten in chaotischem Herumgerenne einer überdrehten Kinderschar. Spätestens nach einem legendären nächtlichen Kri(e)sentreffen in meiner Küche, bei dem Jördis „mal eben“ eine Schatzkarte für den bevorstehenden Kindergeburtstag auf eine Serviette skizzierte, wurde sie zu meiner Mentorin in Sachen „jährlich wiederkehrendes Schatzsuchen-Problem“. Und so entstand dann auch viele Jahre später meinerseits die Idee, all dieses Wissen „einzusammeln“ und nutzbar zu machen – denn bei diversen Internetsuchen in all diesen Jahren fand ich nie eine hilfreiche Quelle zum Thema Schatzsuchen.

An einem lauschigen Abend, den wir am Lagerfeuer verbrachten, unterbreitete ich ihr meinen Vorschlag, andere Eltern an ihren übersprudelnden Ideen teilhaben zu lassen.

Jördis: Ich reagierte erst skeptisch. Schatzsuchen sind doch sehr individuell, die Orte orientieren sich am persönlichen Umfeld der Kinder, die Rätsel bauen auf ihrem jeweiligen Wissensstand auf. Wie sollen wir Schatzsuchen kreieren, die für Familien an jedem Ort und mit uns unbekannten Kindern durchführbar sind? Aber der Beginn war da. Und die Idee ließ mich nicht mehr los. Während bei mir zunächst hauptsächlich die Gedanken kreisten, zucke es Mandy schon in den Fingern.

Mandy: Ja, da kamen wir nämlich an den Punkt, wo ich auch meine Qualifikationen auspacken konnte. Website einrichten und aufbauen, programmieren, erste Beiträge schreiben, Ideen sammeln, strukturieren und organisieren, einen Zeit- und Umsetzungsplan aufstellen, all das fiel mir nicht schwer und war quasi da, bevor Jördis mit ihrer ersten „allgemeingültigen“ Schatzsuche aus dem Quark kam. Da ich in der Wirtschaftslehre beruflich zu Hause bin, kümmerte ich mich auch direkt um Gewerbeanmeldung, Firmengründung und Finanzamt – den ganzen nervigen Bürokratiekram eben.

Jördis: Schnell wurde dabei klar, dass das Projekt Schatzsuchen zu viel Zeit erfordert, um es „nebenbei“ zu betreiben, zumindest wenn man Mandys Qualitätsansprüche hat :-). Und so wurde aus der ursprünglichen Idee eines Schatzsuchenblogs schwuppdiwupp eine Geschäftsidee. Gefühlt am nächsten Tag saßen wir einer freundlichen Bankberaterin gegenüber, und wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch Zweifel hatte, so wurden sie spätestens dort zerstreut. Die Bankberaterin hatte nämlich selbst zwei Kinder im Grundschulalter und war so begeistert von der Idee, dass sie uns zur Schnelligkeit drängte, um selbst möglichst bald in den Genuss einer ausgefeilten Schatzsuche zu kommen. Der Geburtstag ihres Kindes war zwei Wochen später, utopisch also, aber ihre Begeisterung zerstreute letzte Bedenken.

Die folgenden Wochen waren dann geprägt vom organisieren, basteln, schreiben, denken, zeichnen und programmieren, bis ziemlich genau 6 Monate nach dem Lagerfeuertreff unser Baby geboren wurde: die Website ging mit den ersten 3 Schatzsuchen und einem bereits gut gefüllten Blog an den Start…

Mandy: Natürlich war diese Zeit auch geprägt von Zweifeln und viel Arbeit: Plötzlich beanspruchte das Finanzamt unsere Aufmerksamkeit mitten in der kreativsten Schaffensphase, Freunde nannten uns nur noch die „Mumpreneurs“ oder die „Goldschatzsucher“, die Webseite wollte nicht so, wie wir und ständig kostete alles Geld, das wir natürlich noch nicht hatten und Zeit und Nerven, die auch schon gut überstrapaziert waren.
Aber was sollen wir sagen: die ersten Reaktionen und Bewertungen von „richtigen“ Kunden haben alles wettgemacht.